Gewissensbisse....


Lange habe ich mich gefragt, ob ich in einem Triathlonteam überhaupt noch richtig bin. Und dies frage ich mich jetzt auch noch mindestens fünf von sieben Tagen die Woche.
Motiviert, verletzt, krank, motiviert, verletzt, krank, unmotiviert.
Das sind die Keyfacts zu meiner 1-jährigen„Karriere“ bei Racing Aloha.

 

Irgendwie warte ich immer noch auf den großen sportlichen Durchbruch.

In Form von schmerzfreiem und genussvollem Training würde mir das für den Anfang schon reichen.Bis jetzt lässt das allerdings noch auf sich warten.
Ich fühle mich im Moment gar nicht wie eine Triathletin. Roth abgesagt, kein Ziel, dafür einen OP-Termin vor Augen.
Ich gehe ab und zu schwimmen, nicht laufen, kaum radeln.


Das liegt zum einen an der noch andauernden gesundheitlichen Pechsträhne und zum anderen an der Tatsache, dass ich aktuell wenig Spaß an der Kombination der drei Sportarten habe.

Darf man das laut sagen?
Als Triathletin? 
Bei Racing Aloha?
Ich denke schon.


Darf man auch laut sagen, dass man eine neue Liebe entdeckt hat?
Ich denke schon.

Bouldern.

Es ist toll. Es versteht mich, fordert mich, lässt mich sein wie ich bin, fragt nicht wenn man eine Einheit kürzt und es passt super in den Alltag.
Obendrein macht es auch noch stark...

Mit dem Triathlon habe ich noch nicht Schluss gemacht, wir machen grade nur eine Beziehungspause.

Manchmal tut das ganz gut um dann wieder richtig durchzustarten!

Ach ja, Bouldern solltet Ihr unbedingt mal ausprobieren!

 

Viel Spaß,
Julia