Meine erste Mitteldistanz

Hannah hat es geschafft und erfolgreich ihre erste Mitteldistanz gefinished. Sie kam als vierte in Ziel beim Triathlon Bostalsee im Saarland.

Von Freudentränen...

Nach 113 km im und um den Bostalsee überwältigten mich doch etwas die Emotionen im Ziel meiner ersten Mitteldistanz.

 

Doch von Anfang an:

Die Ankunft am Samstag bei Nieselregen und Nebelschwaden, die Nacht im Camper und die morgendliche Wettkampfvorbereitung waren schon ein kleines Abenteuer für mich.

Das große Abenteuer startete dann um 9 Uhr am Sonntag mit dem Schwimmen.

Zwei Runden im Bostalsee mit Neo.

Ungläubig aber glücklich verließ ich als erste Frau das Wasser und die Wechselzone.

Ich freute mich sehr aufs Radfahren und konnte jede Minute genießen.

Vor lauter Grinse verdrängte ich etwas die Nahrungsaufnahme.

Nach und nach zogen einzelne Männer an mir vorbei, oft mit einem netten Spruch.

Ganz schön hügelig und auch etwas windig wars. Da tat der laute Ruf; „Hannahle!“ von hinten sehr gut.

Timm war ganz spontan auch gestartet und fuhr nun auf mich auf.

Die Begegnung tat gut und so war es auch nicht schlimm, als mich die  spätere Siegerin auf dem Rad überholte und davon strampelte.

Ich schaffte es als 2. Frau in die Wechselzone, fand schnell mein eigenes lauftempo und genoss die ersten 14 km auf der Laufstrecke total.

Anschließender Gebüschstop und Bauchkrämpfe ließen mich dann im letzten Drittel sehr langsam werden sodass ich als 4. ins Ziel kam, dennoch überglücklich über mein finish bei der ersten  Mitteldistanz.

Und da eben die Freudentränen.

Eine besondere Hilfe war der hüpfende Timm, der mich auf den insgesamt 4 Laufrunde trotz eigenem Wettkampfs so feste anfeuerte.

Ebenfalls nett: Ich gerade zurück aus dem Gebüsch auf der Laufstrecke, Einteiler mehr schlecht als recht wieder zurechtgerückt, da schallt es mir entgegen; Racing Aloha euch gibt es ja doch, ich dachte ihr seid ein Mythos“!

Ja uns gibt’s Du lieber Triathlet, danke fürs Anfeuern auch wenn ich kurz mal Abtauchen musste.

 

Fazit: Freudentränen fühlen sich unglaublich schön an.

Ich freue mich auf Hamburg, (auch wenn ich im Gebüsch hockend in Laufrunde 3 ans Abmelden dachte) darf noch ein bisschen an der Ernährung arbeiten und ein bisschen arg am Laufen.