SEPTEMBER 2019


WALDBADEN

 

30.09.2019

 

Wer kennt es nicht: Man schmeißt vor der Arbeit die Wäsche in die Maschine, legt auf dem Weg ins Büro noch nen Pitstop bei der Tanke ein, rast vom einen Termin in den nächsten und hat nach der Arbeit noch eine nicht enden wollende To-Do-Liste abzuarbeiten.

Doch wann sind wir einfach mal im hier und jetzt - ohne 1000 andere Gedanken im Kopf - einfach mal bewusst NUR DA SEIN? Puh, schwierig. Ich ertappe mich sogar im Yoga beim ungeduldigen Blick auf die Uhr... Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit, über die Arbeit bei einem Wald-Achtsamkeits-Seminar teilzunehmen. Ich hatte zuvor noch nicht viel davon gehört aber war natürlich neugierig. Google hat mir zudem bestätigt, dass „Waldbaden“ ein neuer Wellness-Trend sein soll... Ich meldete mich also an.

Wir sind früh morgens für zwei Stunden durch den Wald marschiert. Mal schnell, mal langsam, mal stehen geblieben. Alle Sinne waren beteiligt: Hören, Sehen, Riechen, Tasten und sogar Schmecken. Es gab unter anderem eine Reihe Tiere und Pflanzen zu entdecken: eine Kröte, ein Specht, Wildspuren, sogar ein Ameisenhaufen war dabei - und kennt ihr eigentlich schon Springkraut?
Ich saß an diesem Tag zwar erst um 10 Uhr am Schreibtisch aber ich war irgendwie entspannter als sonst und hatte das Gefühl, dass mich den Tag über nichts mehr aus der Ruhe bringen würde. So war es dann auch. Ob es am Waldspaziergang oder am Freitag lag, weiß ich nicht. Es hat auf jeden Fall gut getan.

Normalerweise RENNE ich durch den Wald, weiß gar nicht, wann ich dort das letzte Mal bewusst, ruhig und aufmerksam unterwegs war und habe mir fest vorgenommen, solche Auszeiten nun öfters in meinen Alltag einzubauen.

Probiert es doch mal aus - die herbstliche Saisonpause ist der perfekte Zeitpunkt dafür 🌲🌳🦔🍁



O'ZAPFT IS

 

23.09.2019

 

So langsam ist die Saison 2019 Geschichte und die meisten fiebern nur noch dem Showdown in Kona entgegen 🌺 Zeit also auf die Offseason anzustoßen, (während der Saison vielleicht vernachlässigte) Freunde zu treffen und vor allem ordentlich auf dem Tisch zu tanzen 💃🏻🎉 Da kommt mir die Münchner Wiesn und die Grüntenstafette (bzw. vor allem die Party danach 😜) gerade recht 🍻 Seid ihr denn schon im Hawaii-Fieber? Oder noch im Offseason-Chillout-Modus fernab vom Triathlon-Zirkus? Oder vielleicht sogar auf Big Island am Start 😱? Wo/wie auch immer - lasst einfach mal Fünfe grade sein 🤙🏻 eure Christina


STAMMZELLSPENDE

 

16.09.2019

 

Vor ca. 2 Monaten setzte ich mich (leider erstmalig) mit dem Thema Leukämie und Stammzellenspende auseinander. Grund war eine Registrierungsaktion für einen jungen Allgäuer Familienvater, der an Blutkrebs erkrankte. Die Ernüchterung, dass in Deutschland alle 15 min ein Patient diese Diagnose bekommt und dabei jeder 10. vergeblich nach einem passenden Spender sucht (obwohl es über 9 Mio. Registrierungen weltweit gibt), hat mich dazu gebracht sofort online die Registrierung zu starten. Das geht einfach und schnell, ihr bekommt ein Paket nach Hause, dann - Mund auf – Stäbchen rein – Paket abschicken – fertig. Schon wenige Wochen später hab ich Post mit einer Spendencard und der erfolgreichen Registrierung in der Datenbank bekommen. Zwischenzeitlich habe ich mich dann auch gut darüber informiert wie eine Spende abläuft. Es gibt zwei verschieden Verfahren: bei der peripheren Stammzellenentnahme wird dir Blut entnommen und bei der Knochenmarkentnahme wird unter Vollnarkose Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen. Es kommt wohl nicht bei jedem Spender jedes Verfahren zur Auswahl, aber du kannst als Spender entscheiden, ob du für beide Verfahren zur Verfügung stehst oder nicht.
Montagmorgen dann große Freude: Schon eine Woche nach der erfolgreichen Registrierung bekam ich eine E-Mail von der DKMS: „Ich komme in die engere Auswahl um für einen erkrankten Patienten zu spenden.“ Wahnsinn, dass es so schnell geht hätte ich nicht gedacht, meine Freude ist irgendwie jetzt schon riesig obwohl es natürlich noch lange nicht bestätigt ist, dass es wirklich zu einer Spende kommen kann.
Gleich wurde ich telefonisch nochmal über alles informiert und befragt und zwei Tage später war ein Blutentnahmepaket in meinem Briefkasten. Der Hausarzt hat mir Blut abgenommen und jetzt werden meine Stammzellen in der Klinik nochmal genauer untersucht und mit denen des Patient verglichen. Das kann ein paar Wochen dauern. Sollte dieses Ergebnis positiv sein, steht nach einem gründlichen Gesundheitscheck, und der Aufklärung von einem Arzt, der Stammzellenspende nichts mehr im Weg. Aber solange erstmal Daumen drücken. Ich bin wirklich sehr, sehr gespannt, ein bisschen nervös
und vor allem voller Freude, falls ich dadurch vielleicht wirklich jemanden das Leben retten könnte. 🙏🏼✊🏼 Das hört sich schon ziemlich krass an finde ich.
Seid ihr denn auch schon registriert oder was hat euch davon bis jetzt abgehalten?
Oder habt ihr schon Erfahrungen als Spender? Wenn Ja, mit welcher Methode?
Freue mich sehr über Berichte von euch, Anna

Wer Interesse hat, Spenderin zu werden, kann sich hier bei der DKMS informieren.



HUND IN SICHT

 

09.09.2019

 

Hunde - durchaus ein Streitthema, denn sie bringen uns häufig in unangenehme Situationen.
Hier ein paar Tipps beim Umgang mit Hunden während Deines Trainings:
(Übrigens sind einige dieser Punkte durchaus auch bei Pferden und Kindern anwendbar 😉 ) - Benutz Deine Klingel oder macht mit Eurer Stimme freundlich auf Dich aufmerksam, ich benutze meistens meine Stimme und nicht die Klingel, denn das finde ich freundlicher. Ein Danke schadet auch nicht, wenn man an den Menschen vorbei ist und diese Platz gemacht haben
- Drossel Dein Tempo, wenn Du Dich einem Hund näherst. Auch wenn vielleicht gerade eine Intervalleinheit ansteht und du so schnell laufen sollst, wie Du kannst, wäre es durchaus im Sinne aller Beteiligten das Tempo zu drosseln und freundlich an dem Hund vorbei zu laufen
- Lächle; Ich lächle alle Hunde an, die ich sehe. Das liegt vielleicht daran, dass ich Hunde echt gerne mag und mich freue, wenn ich einen sehe. Oft sage ich auch einfach freundlich „Na Du“ und die meisten Hunde und Hundeführer reagieren positiv. Ich komme damit sehr gut zurecht
- Wenn Du mit dem Rad unterwegs bist, fahr doch im langsamen Tempo am Hund vorbei. Der Hund erschreckt sich vielleicht, weil er Dich nicht kommen hört und könnte ggf. ungeplant Deine Fahrtlinie kreuzen. Würde für beide beteiligten nicht so dolle enden
Allgemein gegenseitige Rücksichtnahme ist definitiv angebracht. Ein Park ist keine Rennstrecke, auch wenn dort ein ganz ganz tolles Strava-Segment ist, was Du unbedingt haben möchtest
- Leben und leben lassen. Keiner möchte angeschnauzt werden, weil er draußen die Natur genießt und Beleidigungen gehören doch wirklich nicht zu den Dingen, die man sich an den Kopf werfen sollte.
In diesem Sinne der Appell an die Hundehalter: nehmt doch bitte Eure Hunde an die Leine und an die Sportler: seid doch bitte ebenso rücksichtsvoll.