Meine-seele-MONTAG


Heute bloggt HANNAH für euch


26.11.2018

 

#Dieseelebaumelnlassen
Meine Kollegin hat mich am Freitag mit den Worten verabschiedet: „Hannah, viel Spaß im Urlaub beim Seele baumeln lassen.“ Das versuche ich seit heute in dem ich Ende November im Sonnenstuhl auf Fuerteventura liege.
Ich habe nämlich gegoogelt was das heißt, „ die Seele baumeln lassen“.
Einer der ersten Einträge im World Wide Web sagt dazu als Beispiel:
„Nach der anstrengenden Arbeitswoche nutze ich den Sonntag, um die Seele baumeln zu lassen." (https://de.m.wiktionary.org/wiki/die_Seele_baumeln_lassen)
Klaro, denk ich mir auf meiner Sonnenliege. Entspannen bedeutet das.
Nach 1h in der Hitze bin ich am Schwitzen, mir ist etwas langweilig und ich muss mir recht doll einreden, dass ich entspannt bin. Das ist für mich wohl nicht die richtige Art, die Seele baumeln zu lassen.


Neuer Tag, neuer Versuch:
Ich probiere es mit einem morgendlichen lockeren Lauf. Beim Loslaufen dämmert es bereits, der Mond ist noch zu sehen, ich trabe mit einer Freundin in den Sonnenaufgang. Mal ist es ganz still, mal tauschen wir uns aus.
Ehrlich: eigentlich quasseln wir den ganzen Lauf über. Nur kurz zum Duschen wird es ruhig zwischen uns. Und dann beim Frühstück zwischen Kaffee, Müsli und Croissants geht’s weiter. Wir müssen nicht auf die Uhr schauen, genießen die Sonne und das Gefühl, sich Zeit nehmen zu können. Zeit für das, was uns gerade gefällt. Lang hält es uns gar nicht am Frühstückstisch. Wir hüpfen in den Pool und ziehen ein paar Bahnen. Umgeben von traumhafter Kulisse fällt das auch recht leicht. Abends lassen wir den Tag Revue passieren.
Ich denke an meine Seele. Heute habe ich sie denk ich baumeln lassen.
Das tat sehr gut. Dieses Gefühl nehme ich mit nach Hause und freue mich auf den nächsten Sonntag, den Seele-baumeln-lass-Sonntag, an dem hoffentlich wieder Zeit ist für Dinge, die mir gefallen.
So, dass die neue Arbeitswoche mit neuer Energie gestartet werden kann.


Erzählt mal von euren typischen Sonntagen, um neue Kräfte zu sammeln!


Bis dahin,
Eure Hannah