MAI 2019


THERE'S NO PLANET B

 

27.05.2019

 

Gestern war mal wieder für viele von uns Raceday!
Und was darf als vierte Disziplin nicht fehlen?
Richtig - Verpflegung.
Und an der Strecke bedeutet dies meist Unmengen an Plastik. Plastikbecher und Flaschen und Schwämme zum Einmalgebrauch. Schon irgendwie irre.
Wir hatten danach die Diskussion darüber, wie man das beheben könnte. Bei einem swimrun, den ich letztes Jahr im hohen Norden gestartet bin, bekam man im Starterpaket eine Quetschi-Flasche, die man im Rennen mitnehmen musste und an der Verpflegung aufgefüllt wurde.
Keine Plastikbecher.
Wärt ihr für sowas bereit?
Eigene Becher mitzubringen?
Oder hat jemand andere Ideen?



HASSLIEBE DEHNEN

 

20.05.2019

 

Heute seid ihr gefragt:) Was sagt ihr zum Dehnen, Yoga, Blackroll oder entspannen ?

So fleißig ich auch in vielen Dingen bin, muss ich mich zum Dehnen extrem zwingen. Denn sobald ich vom Training zurück bin, möchte ich duschen und habe meistens ziemlich Hunger. 🙈 Vor allem unter der Woche ist der Tag oft voll und durchgeplant.

Auch wenn ich weiß das es wichtig ist und dem Körper gut tut, ist dies eher ein Hass-Liebe zwischen uns.
Wie sieht das bei euch aus? Gehört ihr eher zu Team fleißig oder Team Hass-liebe? Oder habt ihr Tipps wie ich mir das etwas schmackhaft machen kann?
Eure Jessi



EINFACH LAUFEN

 

13.05.2019

 

Laufen - das mag ich.
Es ist immer verfügbar - Laufschuh finden überall noch Platz auf Reisen.
Du kannst sofort losstarten - Schuhe schnüren und los. Zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Und Laufen ist einfach fair. Egal ob dein Laufschuh 20€ oder 250€ gekostet hat, laufen musst du immer noch selbst.
Hier gibt es keine Windschattenproblematik.
Deinen Laufschuh musst du nicht aufwändig anpassen lassen, du brauchst keinen Windkanal dazu... und und und.
Und somit entscheidet am Ende nicht das Material oder dein Geldbeutel, sondern rein du selbst.
Laufen - dich mag ich am liebsten.
Triathlon - 3 Sportarten, ich weiß. Aber irgendwie hat doch jeder so seinen Liebling. Was ist eurer? Und warum?



PARTY VS. PERFEKTION

 

06.05.2019

 

Keep it simple im Triathlonstrudel!
Zuerst war da "Swim-Bike-Run". Ich ging laufen und schwimmen. Kaufte mir ein günstiges Einsteigerrennrad. Startete bei einigen Rennen und war mit meiner ersten Saison mehr als zufrieden. Eine Sportuhr, einige Schwimmutensilien und mein Triathloneinteiler gehörten zu meinem Equipment - ich war stolz drauf und zufrieden. Trainingsplan, was ist das?
Welcome im Triathlonstrudel!

Mit der Zeit probiert man ständig Neues, sammelt immer mehr Material an und kennt sich immer besser aus. Wer hat nicht zum Ziel, ständig schneller und besser zu werden? Im Triathlon gibt es ja tausende Stellschrauben, an denen man drehen kann - das mach natürlich auch ich. So habe ich mir mittlerweile z.B. einen Wattmesser zugelegt, arbeite mit einem Trainer zusammen und war nun auch beim Bikefitting.
So wunderbar die Triathlonwelt auch ist - und ich bin wirklich mehr als dankbar über alles, was ich in dem Zirkus bereits erleben durfte (!!!) - manchmal fühle ich mich wie in einem Strudel, der mich mitreißt.
Immer besser, schneller, weiter. Immer mehr Zahlen, Daten, Material.
Aber Moment mal... Ich muss doch auch noch arbeiten, kochen, putzen, waschen, bügeln, einkaufen, mein Auto waschen, Steuererklärungen schreiben, den Garten aufhübschen, mal einen Kaffee trinken gehen, Freunde treffen, einfach mal chillen? Mal von der Arbeit kommen, den Grill anwerfen und bis in die Nacht vor dem Feuer sitzen bleiben? Wann war ich das letzte Mal einfach so im Freibad, ohne Badekappe und Schwimmbrille? Und wann war eigentlich mein letzter Urlaub, der kein Trainingslager war oder einen Wettkampf als Bestandteil hatte?
An Ostern hab ich unser Familientreffen als Erste verlassen, um Radfahren zu gehen. Bei der Hochzeit einer sehr guten Freundin bin ich ebenfalls als Erste abgehauen, weil am nächsten Tag ein Triathlon anstand.

Muss das sein?
Für mich ist es an der Zeit, den „Triathlonstellenwert“ neu auszuloten: Wie viel Aufmerksamkeit, Zeit und Geld möchte ich investieren? Habe ich mein Leben außerhalb des Sports in den letzten Jahren vernachlässigt und möchte ich so weiter machen? Wenn nein, wie dann?
Wenn ja, wie lang wird das funktionieren? Bringt es vielleicht sogar mehr, das Ganze entspannter anzugehen?
Let me know - wie macht ihr das? Wo setzt ihr die Grenze?

Eure Mona


PS.: Am Tag nach der Hochzeit hatte ich den bisher besten Wettkampf und damit einen der besten Tage ever und durfte bei meinem absoluten Lieblingsrennen auf dem Treppchen stehen - aber vielleicht hab ich auch ne richtig coole Party verpasst? Wer weiß das schon. Aber Reflexion gehört eben auch dazu... Lasst uns nicht mit „Triathlonscheuklappen“ durchs Leben schwimmen, radeln und laufen.