MUST HAVE MITTWOCH

Viele neue Spielzeuge, nötiges und unnötiges Material bietet der Markt für uns Triathleten. Was sind aber die absoluten „Must-haves“ für das Training? Hier könnt ihr lesen, worauf keine von uns im Training verzichten möchte. Es sind auch einige sehr preiswerte Unverzichtbarkeiten dabei, also dürfen auch die Sparfüchse jetzt weiterlesen. 

Tamis Must-have ist günstig, aber gar nicht mal so leicht zu kriegen. Für sie braucht es nämlich, vor allem über den Herbst und Winter, ein bisschen Gelassenheit. Auch wenn der Trainingsplan oft stupide Schwimmen/Radfahren/Laufen beinhaltet, sollte man grade zu Beginn der Saison ohne schlechtes Gewissen einfach mal eine Trainingseinheit ändern können. Egal ob die Sportart geändert wird, der Lauf vielleicht mal ein bisschen langsamer als sonst ausfällt oder auf dem Rad das ein oder andere mal „a bissl“ mehr gedrückt wird. Die Hauptsache ist der Spaß dabei und sich diesen bis ins Frühjahr zu behalten. Mit netten Kollegen geht das noch viel besser.

 

 

 

Mariekes Must-have nach einem harten Lauf(vor allem Treppenläufe) oder nach dem Wettkampf sind Kompressionssocken. Sie kommen dann sehr gelegen, wenn man bereits merkt, dass ein Muskelkater im Anflug ist. Einfach nach dem Training in die Socken gezwängt und die Muskeln werden bei der Regeneration unterstütz und fühlen sich dann meist sofort besser an. Während dem Laufen oder generell beim Tragen von kurzen Hosen steht bei ihr aber die Eitelkeit über dem Nutzen und sie verzichtet darauf.

 

 

Das Must-have von Ines ist der Duo-Ball. Als Schreibtischtäterin im Normalo-Leben, kämpft sie regelmäßig mit Verspannung durch Computerarbeit im Bereich der Halswirbelsäule, Schultern und im Nacken. Trotz der vielen Bewegung quälen Ines oft Kopfschmerzen oder morgendliche Verspannungen. Der Duo-Ball ist super einsetzbar am Schreibtisch. Man kann ihn wunderbar zwischen Rücken und Stuhl einklemmen oder in der Pause zwischen Wand und Nacken. Zu Hause ist auch Drauflegen eine Wohltat und man darf auch seine Füße damit bearbeiten. Die Sparvariante: zwei Tennisbälle mit Panzertape verkleben ergibt den individuellen eigenen Duo-Ball!

 

Auch Hannahs Must Have gibt es überall gratis, solange man mit offenen Augen und ein bisschen empfänglich für Schönes durch die Welt geht. Für sie ist beim Training das Naturerlebnis ganz wichtig. Zwar hat vor allem in der dunklen Jahreszeit und unter der Woche nicht jeder die Möglichkeit draußen zu trainieren. An freien Tagen sollte man aber so viel Natur mitnehmen wie nur möglich. Hannah  schenkt das Training draußen jedes Mal viele neue Eindrücke, neue Orte, Erlebnisse, Gerüche und gute Begegnungen.

 

Für Kathi sind Motivationsbilder, -gedanken, -mantras für schlechte Zeiten unverzichtbar. Gerade bei Mittel- oder Langdistanzen kommt meistens irgendwann der Punkt, an dem man alleine mit sich und seinen Gedanken ist. Motivationsbilder, -gedanken, -mantras helfen bei Kathi diese zähe "Durststrecke" erfolgreich zu überwinden. Beispielsweise haben wir Mädels ihr für die Wettkämpfe jeweils einen Buchstaben auf die Nägel gemalt. Jeder Buchstabe steht für eine Sache an die sie sich in Motivationslöchern besinnen soll(z.B. Stärke, Kämpfergeist, Mut, erst im Ziel ist das Rennen vorbei…). Der Phantasie sind dabei also keine Grenzen gesetzt. Hat man sich für eine Variante entschieden, sollte man diese auch immer wieder ins Training einbauen! Einfach ausprobieren.

 

Für unsere Ida macht ein kleiner Helfer das Training abwechslungsreich und effektiv. Ihr Must-have: das Seil! Das gemeine Sprungseil bietet so allerhand Vorteile, auf die Ida nicht gern verzichten würde. So kann man es easy überall hin mitnehmen. Es ist leicht und man kann es in jeder Tasche verstauen. Dabei ist es vielseitig einsetzbar…

 Dafür hier ein paar Anregungen:

- Seilspringen eignet sich super zum Aufwärmen vorm Laufen oder vorm Athletik oder Krafttraining: z.B. 4xbeidbeinig, 8xeinbeinig, abwechselnd, 4xeinbeinig, 8x einbeinig abwechselnd… usw.

- Man kann sich beim Seilspringen aber auch mal in kurzer Zeit so richtig auspowern: z.B. HIT Training 4x (4 x 40s Vollgas springen mit 20 s Pause, Serienpause 3 min)

- Koordinatives Training hat man z.B. beim abwechselnd vorwärts und rückwärts springen, seitwärts springen, Skippings springen, Knie heben und anfersen abwechselnd oder im Kreis drehen beim Springen…

- oder habt ihr schon mal probiert während eines einzigen Sprunges das Seil zweimal durchzudrehen… oder dreimal…!?

 

Tanja kann im Training nicht ohne Stöpsel im Ohr. Musik macht hierbei für sie alles leichter und amüsanter. Für Musikfans ist das Training damit auch ein guter Zeitpunkt, um sich mal wieder Zeit fürs Musikhören zu nehmen. Je besser man seine Playlist kennt, desto besser kann man die Musik an die Intervalle oder die  Intervalle an die Musik anpassen. Mit System of a Down oder Rammstein ist dann auch HIT Training kein Problem mehr. Auch allen, denen es schwer fällt beim Training auch mal das Tempo rauszunehmen, kann Musik helfen. Hierfür bieten sich jegliche Kuschelrock Vol. 1-116 oder ein gutes Hörspiel an. Achtet natürlich stets darauf, dass ihr weder eure Umgebung noch euer Gehör mit der Musik terrorisiert. Auch die Umgebung solltet ihr stets noch wahrnehmen. Sofern euer 180er Puls das noch zulässt.