MENSCHEN MITTWOCH

Diese Woche geht’s beim Mädchen-Mittwoch um besondere Menschen. Menschen die bei uns Mädels einen besonderen Platz einnehmen weil sie (sportliches) Vorbild sind, der treueste Trainingspartner, vielleicht sogar der eigene Papa oder einfach die Menschen, die uns auf unseren sportlichen Wegen begleiten und unterstützen.  Und weil es langsam winterlich weiß da draußen wird, die Temperaturen sinken und die Lebkuchen die Supermarktregale endlich mal zu Recht füllen, passt dieser Menschen-Mittwoch gut zur Kuschelstimmung im Warmen, weil er Danke sagt an die Menschen, die uns motivieren, inspirieren und begleiten.

Für Tanja wars ganz schön schwer, nicht einen ganzen Roman zu füllen, als es um ihren MittwochsMenschen ging: „Für mich gibt es einige Personen, die für mein Leben, aber  insbesondere für dessen sportlichen Anteil eine große Rolle spielen: Trainer, Trainingskollegen, sowie die Mädels aus dem Team, ehemalige Teamkollegen, meine Onkels... die Liste ist lang.  Ganz oben, da auch logischerweise einer der längsten Begleiter und mein steter Ansprechpartner: Mein Papa.  Mein Papa ist gleichzeitig Mechaniker, Trainingskollege und Leidensgenosse, Trainer, Photograph, Bewunderer, größter Kritiker, Wettkampfbegleiter und -betreuer, Cheerleader, Sponsor und Berater.  Durch ihn bin ich nach 16 Jahren immer noch plattenfrei im Wettkampf und immer top über das Streckenprofil informiert.  Mit ihm verabschiede ich mich an Weihnachtsfeiertagen, für eine Trainingseinheit von der Familienfeier und man merke: Ortsschilder gibt es nicht einmal an Weihnachten geschenkt.  Die Fotos von mir lassen zwar leider meist, auf Grund akuter Nervosität, zu wünschen übrig. Dafür kann ich behaupten, dass so einige Stunts seinerseits hinter der Kamera auf Video festgehalten wurden. Auch wenn er eigentlich gar kein Video machen wollte. Gleichzeitiges Zeiten durchgeben und anfeuern inklusive 200er Puls erschweren ein solches Unterfangen jedoch ungemein.  Ich könnte ewig so weiter schreiben. Es gibt noch unzählig viele Geschichten und Eigenschaften, die ihn für mich zum besten Sportsfreund der Welt machen. Eigentlich bleibt mir aber nur zu sagen: "Danke Papa!“

 

Elisabeth Kellerer auch genannt Liz Ke ist für Ida in vielerlei Hinsicht eine Inspiration und jemand, an dem sie sich orientieren kann, auch wenn es mal etwas zwickt im Bein: „Kennengelernt habe ich Liz beim Aquajoggen als wir im Frühjahr beide nicht laufen konnten. So wurden wir erst mal für kurze Zeit zu Trainingspartnern, aber vor allem wurde ich so auf sie aufmerksam. Im Laufe der letzten Saison durfte ich dann ihre vielseitigen erfrischenden und motivierenden Posts lesen und ihre richtig guten Fotos anschauen… Das ist übrigens absolut empfehlenswert und immer wieder ein Genuss! Wir haben uns dann gar nicht oft wieder gesehen. Letztendlich konnte ich irgendwann wieder richtig laufen und dachte schon ich hätte es mit 2 Monaten Aquajogging von allen am schlimmsten und ehrlich gesagt war mein Geduldsfaden schon fast gerissen. Aber bei Liz hatte das ganze immer noch kein Ende mit den Knieproblemen und so ist Liz zu einer Art Vorbild für mich geworden, die trotz ihrer Probleme mit dem Knie nie aufgegeben hat. Und obwohl sie erst vor sehr kurzer Zeit das Kraulen gelernt hat, hat sie wahnsinnig gute Ergebnisse erzielt bei ihren Wettkämpfen. Zudem habe ich mich immer wieder über motivierende Kommentare von ihr zu mir freuen können. Aber jetzt kommt der Knaller: vor ein paar Tagen wurde die arme Liz nun am Kreuzband operiert und Läuft nun an Krücken durch Tübingen. Aber selbst das lässt sie nicht unterkriegen. Respekt! Ich wünsche ihr gute Besserung und ganz viel Durchhaltevermögen und Erfolg für die Zukunft!. Weiter so!“ Ach übrigens: die tollen Fotos findet ihr auf Instagram - lizkefotografie

Tami hat die wunderbare rosarote Brille aufgesetzt: „Nach einem Bürotag oder am Wochenende kann man die Zeit doch sehr sinnvoll nutzen. Auch wenn es vielleicht ein bisschen kitschig klingt, aber ich liebe es mit meinem Freund Sport zu machen! Klar er ist viel schneller als ich, egal was wir machen, aber irgendwie ist das ja auch das schöne, wenn er etwas Rücksicht auf mich nehmen darf/muss. Eine perfekte Möglichkeit sich vom Tag zu erzählen und einfach zusammen die Landschaft zu erkunden. Die Couch wird dann noch früh genug in Anspruch genommen, wo die Beine hoch gelegt werden. Nichts desto trotz würde ich eine Ausfahrt mit den Mädels nicht verweigern!“

 

Und weiter geht’s mit den Lieblings-Vorbild-Männern! Marieke sagt: „Seit den Olympischen Spielen, bin ich vor allem einfach nur sprachlos über die Performance von Michael Phelps. Er ist für mich zu einem Idol geworden und das nicht nur durch seine Ausbeute von 26 olympischen Medaillen. Sondern um seinen unbändigen Trainingswille und die Leidenschaft, die er in seinen Sport steckt. Vor allem nach seinem durch Alkohol geschuldeten Absturz. Dies zeigt mir einfach, dass Sport das Leben imens bereichert und auch eine Bewältigung von Frust darstellt. Michael Phelps ist ein grandioses Beispiel dafür, dass harte Arbeit belohnt wird und man immer etwas hat für das es sich lohnt zu kämpfen. Auch wenn man kein Spitzensportler ist, übt man den Sport wegen seiner Leidenschaft aus und um alles aus sich rauszuholen.“ 

 
Für Mareike und Kathi stehen ihre Papas ganz oben auf der Vorbild-Liste! Mareike: „Ein besonderer Mensch im Triathlon ist mein Papa. Er hat nicht nur mich bei all meinen Zielen unterstützt, sondern auch als Trainer aller Kinder und Jugendliche des Tri Team Heuchelberg. Durch sein Ehrenamt im Verein bringt er den Sport weiter und verkörpert ihn, auch ohne selbst am Start zu stehen. Hiermit auch vielen Dank an alle ehrenamtliche Helfer im Verein und im Wettkampf - ohne euch wäre  der Sport Triathlon nicht möglich!“ 


Kathi: „Auch wenn er mich das ein oder andere mal zur Weißglut bringen kann, ist er doch mein größter Fan, Unterstützer und stetiger Begleiter: mein Papa! Von klein auf war er in Sachen Sport mein großes Vorbild. Vom Windsurfen, über Kunstakrobatik, zum Radsport fand er immer wieder neue Herausforderungen. Bis er sich schließlich mit mir zusammen dem Triathlon verschrieb und bis dato nicht nur mir zur Seite steht, sondern immer noch hoch motiviert aktiv selbst dabei ist. Danke Papa für deine stetige Unterstützung und deinen Rat und Tat in der Not!“

Auch bei Ines spielt ein Mann an diesem heutigen Mittwoch die Hauptrolle: „Hermann habe ich vor vier Jahren in Ulm am See kennengelernt. Dort bereitete er zwei Damenmannschaften auf ihre Ligarennen vor. Meine Freundin schleppte mich mit. Mich hat es unglaubliche Überwindung gekostet überhaupt in diesen See zu steigen, zumal ich nur Brust schwimmen konnte, im See riesige Karpfen schwammen und ich den Grund nicht sehen konnte. Ich war trotzdem hochmotiviert für meinen 1. Triathlon (der 2 Wochen später stattfinden sollte) und wollte direkt mit einem olympischen Kaltstart beginnen. Der Tag mit den Mädels und Herrmann endete damit, dass ich die Boje machen durfte und alle anderen das Wenden im Wasser um mich herum übten. Aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände konnte ich beim meinem 1. Triathlon nicht starten. Anscheinend hatte mein tapferes Bojenverhalten Hermann imponiert, sich meiner anzunehmen. So bat er mir an - zu seinen Bedingungen! - den Versuch zu starten, mir das Schwimmen beizubringen. Es war ein richtig hartes halbes Jahr für mich, aber der Ehrgeiz hatte uns beide gepackt.  Oft wollte ich nach einem langen Tag einfach nur Sport machen, zwischen der Job Pendellei, Stuttgart - Ulm, kam ich oft völlig übellaunig und unterzuckert im Schwimmbad an und sollte mich dann auch noch ins Wasser legen - um ein Gefühl dafür zu bekommen! Arrrggghhhh und das 3x pro Woche. Tatsächlich kann ich behaupten, er hat es geschafft! Ich werde nie wie ein Delfin schwimmen können, aber nach einem halben Jahr konnte ich meinen 1. Triathlon machen und bin gekrault (es hat sich wirklich nicht so schlecht angefühlt).  Daraufhin wurde ich von Hermann in meinem 2. Rennen direkt für die Liga benannt, das machte mich ein bisschen stolz. Nicht nur schwimmen hat mir Hermann beigebracht, sondern mit seiner Lebens- und seinen Triathlonerfahrungen dazu beigetragen, dass ich in den letzten Jahren unglaublich viel dazu lernen durfte. Nun ist es an der Zeit, dass ich mich endlich mal bei ihm bedanken möchte!  Vor allem die vielen kleinen Insider Tipps halfen mir in meinen Rennen einen kühlen Kopf zu bewahren. Ich erinnere mich weiterhin an viele gemeinsame Erlebnisse mit Hermann, sei es beim Langlaufen im Tannheimer Tal oder Pontresina, lustige technische Laufeinheiten, lange Radausfahren, die oft bei Eis und Cappuccino endeten, zahlreiche Koppel- oder Frühschwimmeinheiten vor der Arbeit im See (mittlerweile gibt es nicht schöneres!), Rollskifahren, gemeinsames kochen, Biergarten Besuche und natürlich seine Unterstützung und sein Support bei fast allen Wettkämpfen und bei unzähligen anderen Unternehmungen. Er war in meiner Zeit in Ulm immer für mich da, auch wenn ich mal einen Durchhänger hatte oder nölig war. Als sehr guter Freund und Trainer konnte und kann ich mich immer auf ihn verlassen, selbst jetzt in Frankfurt. Sobald mich etwas beschäftigt - vor allem wenn es sich um Sport dreht - ist er der richtige Gesprächspartner. Lieber Herrmann, vielen Dank für deine Unterstützung, vor allem im vergangenen Jahr…ich freue mich auf weitere tolle Erlebnisse!“

 

Svenja Bazlen ist für Meli eine wichtige Bezugsperson, nicht nur bei sportlichen Fragen: „Im Triathlon ist Svenja Bazlen eine Person, die mich geprägt hat. Triathlon ist eine Sportart, die sehr viel Zeit und Energie in Anspruch nimmt und es ist nicht immer leicht das mit dem Leben außerhalb des Sports zu vereinbaren und für sich selbst und auch seine Freunde und Familie  Kompromisse zu schließen. Die Art und Weise wie sie damit umgeht gefällt mir und hat meine Sichtweise geprägt. Außerdem habe ich beim gemeinsamen Training und Gesprächen viel über Trainingsmethodik und anderes nützliches Knowhow gelernt und tue das auch immer noch!“ 


Hannah ist beim Thema besondere Menschen beim Sport von einer Sportlerin ganz besonders begeistert: „Ich bin bei sportlichen Erfolgen anderer schnell voller Bewunderung! Eine Person, die mich in ihrer Ganzheit als Mensch, als Frau und als Sportlerin fasziniert ist Emelie Forsberg aus Schweden. Sie ist u.a. eine begnadete Trail Runnerin und Skibergsteigerin. Wenn ich mich manchmal die Berge hochkämpfe beim Laufen oder mit meinem Freund ein bisschen abseits der Teerwege „spielen“ gehe, stelle ich mir oft vor, ich wäre Emelie und würde mit ihrem breiten Grinsen und ihrer Leichtigkeit durch die Landschaft rennen. Das gibt mir dann oft Kraft und hält mich davon ab, mich zu sehr auf meinen keuchenden Atem zu konzentrierte sondern viel mehr die tollen Berge des Allgäus auch bei beschleunigtem Puls und schweren Beinen genießen zu können. Danke Emelie, dass Du, obwohl Du mich gar nicht kennst, mir mit deinen Blogs, deinen Bildern und deiner Einstellung zum Sport schon ganz viel Leichtigkeit zurück ins Training gebracht hast! Für mich bist Du ein besonderer Mensch, der mich auch in Gedanken noch viel in den Bergen und auch so beim Training begleiten wird!“