MÄDCHEN' MALHEUR-MITTWOCH

Erzählt doch mal... Wie ihr wisst sind wir zwar eine coole Truppe, aber wir wollen uns natürlich nicht besser machen als wir sind. Denn wie jeder andere auch, sind wir nicht frei von Fehlern. Und irgendwie hat jedes Missgeschick ja auch etwas unterhaltsames. Und genau deshalb haben wir für euch unsere Best-Of-Malheurs zusammengefasst. Wir wünschen euch viel Spaß beim lesen und vielleicht entdeckt sich der ein oder die andere wieder...

 

Tami, verstrahlt nach einem anstrengenden Trainingstag:

"Nachdem ich die Sportwäsche in den Keller gebracht hatte, ging ich mit schweren Beinen vom harten Trainingstag die Treppe hoch und stand plötzlich vor verschlossener Türe. Ich hatte mich schon geärgert, warum mich mein Freund ausgesperrt hat, denn die Tür blieb auch trotz klingeln und klopfen verschlossen. Nach einerm Moment realisierte ich dann, dass ich vor der Nachbarstür stand und noch eine Stockwerk höher musste..."

 

Kathi, voll fokussiert im Wettkampf:

"Ich war voll konzentriert und lag gut im Rennen, aber plötzlich wurde ich dann doch etwas nervös... Vor lauter kachelzählen habe ich wohl etwas den Faden verloren und habe die Schwimmstrecke unfreiwillig um 100 Meter verlängert."

 

Ines, völlig unter Strom in der Wechselzone:

"Offensichtlich hat bei mir die Sauerstoffzufuhr nicht mehr ganz mitgespielt. Nach dem Schwimmen bin ich die Wechselzone gerannt und konnte meinen Platz nicht finden, obwohl ich mir vorher alles angeschaut hatte. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass mein Rad, Helm, Laufschuhe und alles andere geklaut wurden. Nunja, ich habe dann doch noch alles an Ort und Stelle gefunden."

 

Laura, laktatgeduscht mit einem Platten während eines langen Radtrainings:

"Mein Mantel hatte einen großen Riss und ich musste gezwungener Maßen den Schaden beheben. Ich habe den Mantel also gegen einen neuen ausgetauscht und dann wie wild nach dem Loch für das Schlauchventil gesucht und sogar noch doof nachgefragt wo denn nun das Loch fürs Ventil ist! Ich habe dann aber irgendwann gemerkt, dass das eine ziemlich dämliche Frage war."

 

Ida, auf und davon auf falschem Untersatz:

"Ist zwar schon etwas her, es war bei einem Ligawettkampf für mein altes Team, bei dem ich zusammen mit Melli gestartet bin. Lange Geschichte kkurz erzählt: In der Wechselzone habe ich mir nicht mein Rad, sondern Mellis geschnappt. Ich habe es erst gecheckt, als ich aufgesprungen bin!  Als ich umgedreht und mich auf den Weg zurück gemacht habe, kam mir Melli gerade vom Schwimmen entgegen und wir konnten unsere Räder wieder tauschen. Übrigens: Mellis Rad war Schwarz und meins blau."

 

Hannah, elegant abgestiegen:

"Das Radfahren war schon fast geschafft und in Gedanken war ich schon auf der Laufstrecke. Aber plötzlich bin ich direkt vor der knallroten Absteigelinie, allerdings war ich weder aus den Schuhen geschlüpft, noch hatte ich mich aus den Pedalen ausgeklickt. Es kam, wie es kommen musste und ich plumpste vor meinen Freunden und Zuschauern auf die Seite. Es ist zwar nix passiert, aber besonders unangenehm war, dass mein ganz neuer Freund unter den Zuschauern war und ich ihn gerne mit einem elegenanten Wechsel beeindruckt hätte."

 

Marieke, mit Extrarunde und Zusatzkilometern:

"Super mit der Spitzengruppe aufs Rad gestiegen und dann, trotz vorheriger Streckeninspektion, falsch abgebogen!  Nach kurzer Diskussion mit den anderen Athletinnen sind wir umgekehrt und zurück gedüst. Wir wurden dann von einer Polizeieskorte flankiert und auf die vermeitlich richtige Strecke begleitet - allerdings war es die Strecke der Kurzdistanz. Also wieder zurück und irgendwann endlich richtig abgebogen. Nach dem ganzen hin und her waren es am Ende 35 statt 20 Kilometer."

 

Melli, aufgeben als voreilige Option:

"Es war ein Wettkampf bei dem alles nicht so richtig geklappt hat, wie es sollte und ich habe mich hängen lassen und nicht den nötigen Optimismus versprüht, den es gebraucht hätte, an solch einem Tag das Beste aus der Situation zu machen. Stattdessen bin ich irgendwann auf der Laufstrecke ausgestiegen. Ein Erlebnis mit dem man ganz schön zu knacken hat und was mit dem richtigen Kampfgeist hätte vermieden werden können."

 

Mareike, der absolute Klassiker:

"Nach einer schönen Trainingsrunde bin ich glücklich und zufrieden mit dem Mountainbike heimgerollt. Dummerweise kam eine rote Ampel und meine Klickies so fest in den Pedalen, dass ich meine Füße nicht rechtzeitig auf den boden bekommen habe. Die Folge: Zeitlupenfall und eine ultrapeinliche Situation."

 

Tanja, mit Extrarunde und Zusatzkilometern:

"Meinem Motto Kampf statt Krampf stand ich mir leider selbst im Weg. Bei einem Rennen mit einer knapp 60 Kilometer langen Radstrecke bin ich fest davon ausgegangen, dass ein Gel als Verpflegung reichen muss. Wie leichtsinnig! Denn mit den 1.500 Höhenmetern konnte ich natürlich meine Zielzeit von zwei Stunden nicht erreichen, sondern eher drei! Doofes Gefühl, wenn einem schon auf den letzten Radkilometern der Stecker gezogen wird und man noch laufen muss."